ESEL-INITIATIVE

Solltet ihr am Ende eines Kurses oder meines Betreuungszeitraumes den Wunsch verspüren, mir mit einem Geschenk zu danken, dann freue ich mich sehr darüber. Gerade Gruppen haben das Bedürfnis, etwas ganz Individuelles zu gestalten. Ich habe im Laufe der vielen Berufsjahre wunderbare und überaus kreative Dinge erhalten und es fällt mir immer ganz schwer Bilder oder Gegenstände auszutauschen.

Eine alternative Freude:
Ihr hattet hoffentlich eine gute Begleitung in der Schwangerschaft und nach der Geburt eures Kindes. Es gibt unzählige Frauen auf dieser Welt, die darauf verzichten müssen. Eine kleine Spende an die Esel-Initiative kann dafür Gutes tun. Mit einem kleinen, bergtauglichen Pferd können Hebammen in Nepal schwangere Frauen in den weit abgelegenen Bergdörfern leichter erreichen. Das Pferd wird von der Partnerorganisation vor Ort zur Verfügung gestellt. Wollt Ihr dieses Projekt unterstützen? Im Eingangsbereich meiner Praxis steht eine Eselspardose, in der ich Spenden sammele, die ich regelmäßig an die Esel-Initiative überweise.

So könnt Ihr sehr direkt Mütter in aller Welt an eurem Glück teilhaben lassen und mir eine große Freude bereiten.

 

FISCHE KÖNNEN DAS WASSER NICHT SEHEN:

Die Notwendigkeit Geburtshilfe menschenwürdig zu gestalten pdf

 

LICHTBLICKE

Ins Licht blicken
Das Lebenslicht erblicken
Die Geburt bedeutet für das Kind
lediglich das optische Licht zu erblicken
Das Neugeborene kommt aus dem Licht
bringt es bei seiner Geburt mit auf die Welt
als Gabe an die Mutter, den Vater, die Hebamme
allen Menschen, die diese Ankunft begleiten dürfen
Dieses Licht lässt nach einer durchwachten Nacht;
nur durch ein einziges Lächeln des Babys alle Mühen vergessen;
zaubert in nur einem einzigen Augenblick
Leichtigkeit, Kraft, Hoffnung und Zuversicht in die Menschen,
einfach so, mühelos
Wer es sehen will, der erkennt es.
wer es erleben will, der fühlt es,
das ganz besondere Licht, das von Babys ausgeht.
Marlene Haika-Wild, 2004

Hebamme heißt auf isländisch Ljósmóðir (Lichtmutter)

 

MENSCHENRECHT GEWALTFREIE GEBURT

Ein Plädoyer für die Hebammenkunst von TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e. V.
11. Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES in Tübingen vom 24. - 30.11.2011
Themenfokus „Menschenrecht Gewaltfreie Geburt - ein Plädoyer für die Hebammenkunst“ auf dem Filmfest FrauenWelten

Der thematische Fokus der FrauenWelten richtet sich dieses Jahr auf ein wichtiges und aktuelles Thema: „Menschenrecht gewaltfreie Geburt - ein Plädoyer für die Hebammenkunst“ hinterfragt kritisch die Art und Weise, wie Menschen in unseren Gesellschaften zur Welt kommen.
Wie konnte es dazu kommen, dass Gebären nicht mehr als ein natürlicher Prozess wahrgenommen wird, sondern als Krankheit und kollektives Katastrophenszenario? Er läutet zugleich eine Alarmglocke: der für eine humane, natürliche Geburt wesentliche Berufsstand der freien Hebammen ist vom Aussterben bedroht! Filme mit vielen Publikumsgesprächen, eine Ausstellung und der Thementag „Gewaltfreie Geburt“ mit einem Podiumsgespräch beleuchten mannigfaltige Perspektiven der Problematik und fordern zu politischen Konsequenzen auf.

Tübingen, 18. November 2011. Vieles ist im Argen bezüglich der Art und Weise, wie Menschen in unsere Gesellschaft geboren werden:
Die Kaiserschnittrate ist in Deutschland auf über 30 Prozent gestiegen, der Kaiserschnitt wird mehr und mehr als „normale“ Geburtsform angesehen. Er bringt jedoch unzählige Nachteile für Mütter und Babys mit sich. Demgegenüber konnte sowohl der langjährige Leiter der weltbekannten Semmelweis-Klinik in Wien, Prof. Dr. Rockenschaub, als auch die Hebamme Ina May Gaskin, die am 5. Dezember 2011 in Stockholm den Alternativen Friedensnobelpreis erhält, Kaiserschnittraten von circa 1 Prozent bei über 30.000 Geburten verzeichnen, mit sehr guten Gesundheits-Werten bei Babys und Müttern.

Ungeborene haben wenig Chancen, in ein „Baby-freundliches“ Krankenhaus geboren zu werden: nur 12 von 100 Krankenhäusern in Deutschland gehören dieser Initiative an ( www.babyfreundlich.org ); sie sind zwischen der 13. Woche und den Geburtswehen nicht vor Körperverletzung geschützt, wohl aber vor der 13. Woche. Ein entsprechender Antrag zur Gesetzesänderung des §218, um diese erstaunliche Gesetzeslücke zu füllen, ist aktuell beim Bundestag von vier Organisationen eingereicht worden, die sich gegen Gewalt an Ungeborenen und Babys engagieren.

Schwangerenvorsorge und Geburtshilfe werden in entwickelten Ländern wie Deutschland zunehmend von Risikodenken, Technik und einer Fülle diagnostischer Tests dominiert, Schwangerschaft und Geburt werden zum pathologischen Geschehen. Die Fähigkeit der Frauen zu gebären, wird durch den oft unnötigen Einsatz von Technik und Medikamenten eingeschränkt und behindert.

Auf der Welt sterben jährlich immer noch Hunderttausende Müttern bei der Geburt - fast ausschließlich in den armen Ländern, da sie dort keinen Zugang zu Notfallmedizin haben, unterernährt sind und die hygienische Bedingungen unzureichend sind.

Der für eine humane, natürliche Geburt wesentliche Berufsstand der freien Hebammen ist in Deutschland vom Aussterben bedroht! Enorme Haftpflicht-Versicherungszahlungen, die freie Hebammen selbst tragen müssen, machen das Überleben für sie fast unmöglich, immer mehr Geburtshäuser müssen schließen.

Aus all diesen Gründen organisiert das Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES vom 24.-30. November 2011 den Themenfokus „Menschenrecht Gewaltfreie Geburt - ein Plädoyer für die Hebammenkunst“, um Bewußtsein in Publikum, Medien, Akteuren im Gesundheitswesen und politischen Instanzen zu wecken und zum Handeln aufzufordern. 20 Filme mit Publikumsgesprächen zum faszinierenden Thema, die in 20 Länder führen, ein Thementag mit einer Ausstellung, dem Hebammen-„Markt der Möglichkeiten“ und ein Podiumsgespräch bieten mannigfaltige Beschäftigungen mit allen Facetten des Themas an.

Mehr Informationen zu Filmen, Rahmenprogramm, Gästen sowie Pressefotos zum Downloaden unter
www.frauenrechte.de/filmfest
www.frauenrechte.de